|
|
|
 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
Teppichböden werden vorwiegend in der Nadelflortechnik (engl. Tufting) hergestellt.
Dabei wird das Garn von der Rückseite her in ein Grundgewebe eingenadelt. Das lose
eingestochene Garn wird durch den Auftrag einer Rückenbeschichtung vulkanisiert. Bleibt
die Schlinge erhalten, wird der Belag als Schlingenware (Bouclé) bezeichnet.
Sind diese Schlingen ungleich hoch und bilden dabei ein Muster, spricht man von Schliegenrelief.
Aufgeschnittene Schlingen ergeben Velours. Ware mit ungleich hohen Schlingen, von denen später nur
die höchsten geschoren werden, heißt Frisée.
|
 |
 |
Es wird von Auslegeware hier und da behauptet, daß man sie lose verlegen kann. Der Fachmann steht
solchen Behauptungen eher skeptisch gegenüber. Es ist erwiesen, daß ein Teppichboden nur dann wirklich
befriedigen kann, wenn er entweder auf den Untergrund geklebt ist oder gespannt verlegt wurde.
|
 |
 |
Teppich-Auslegeware wird heute in einer großen Anzahl unterschiedlicher Qualitäten
angeboten. Für den Laien ist es sehr schwierig, die Eignung für den jeweiligen Nutzungsbereich
festzustellen. Zu beachten wären Qualitätsfaktoren wie Herstellungsart, Konstruktion, Teilung,
Noppenzahl pro m², Polmaterial, Gesamtgewicht pro m², Poleinsatzgewicht pro m², Polschichtdicke,
Rückenausrüstung, Trittschallverbesserung, Brennverhalten, Wärmedurchlaßwiderstand, Lichtechtheit
und Wasserechtheit. Deshalb wurden von der Europäischen Teppichgemeinschaft e.V. Prüfverfahren entwickelt,
mit denen sich eine Einstufung in die jeweiligen Eignungsbereiche festlegen läßt.
Produkte, deren Eignungs- und Materialangaben nach den Richtlinien der Europäischen Teppichgemeinschaft (ETG)
geprüft wurden, erhalten als Qualitätszertifikat das Teppichsiegel mit einer dokumentierten Kontrollnummer.
|
 |
 |
 |
Die mit dem GuT-Siegel versehenen Qualitäten sind vom Deutschen Teppich-Forschungsinstitut
auf Schadstoffemissionen geprüft.
|
 |
|
| |